Bewusstheit durch Bewegung. Leichtigkeit im Alltag.
Was ist Feldenkrais?
Mit weniger Widerstand neue Wege finden
Die Feldenkrais-Methode unterstützt Sie dabei, sich selbst bewusster wahrzunehmen und neue Möglichkeiten in Bewegung und Alltag zu entdecken.
Feldenkrais kann helfen, sich selbst bewusster wahrzunehmen und den eigenen Körper mit mehr Leichtigkeit zu nutzen – besonders dann, wenn Gewohntes im Alltag oder Beruf nicht mehr so funktioniert wie bisher.
Die Methode unterstützt dabei, Bewegungen, Haltungen und innere Muster genauer wahrzunehmen. So können neue Möglichkeiten entstehen, die sich leichter, stimmiger und weniger anstrengend anfühlen. Feldenkrais wirkt dabei nicht nur auf die Bewegung, sondern oft auch auf das eigene Erleben im Alltag.
"Unmögliches möglich machen, Mögliches leicht und Leichtes elegant." Móshe Feldenkrais
Worum es bei Feldenkrais geht
Die Feldenkrais-Methode ist eine ganzkörperliche, sensomotorische Lernmethode. Sie basiert auf der Erfahrung, dass Veränderung über Wahrnehmung, Bewegung und Lernen möglich wird. Im Mittelpunkt steht nicht Willenskraft, sondern das Kennenlernen des eigenen Körpers und der eigenen Bewegungsmuster. So kann nach und nach ein klareres Gefühl dafür entstehen, wie sich Bewegung effizienter, koordinierter und mit weniger Widerstand gestalten lässt.
"Nur was ich kenne, kann ich nutzen." Móshe Feldenkrais
Wie sich das zeigen kann
Feldenkrais kann auf unterschiedliche Weise erfahrbar werden. Manchmal zeigt sich das in mehr Beweglichkeit, freierer Atmung oder einem Gefühl von Aufrichtung und Stabilität. Manchmal entsteht vor allem mehr Ruhe, Klarheit und ein bewussteres Gefühl für den eigenen Körper im Alltag.
Auch das Bewegungs- und Handlungsspektrum kann sich erweitern. Überlastete Bereiche müssen dann oft nicht mehr so viel leisten, während andere Bereiche wieder stärker einbezogen werden können.
Wann es hilfreich sein kann
Feldenkrais kann besonders dann hilfreich sein, wenn Gewohntes nicht mehr so gut funktioniert oder wenn etwas verändert werden soll. Es kann unterstützen, neue Wege im Umgang mit Bewegung, Alltag und sich selbst zu entdecken – mit mehr Leichtigkeit, Orientierung und innerer Stabilität.
Mehr Möglichkeiten zu finden und inneren wie äußeren Raum zu schaffen, kann sowohl bei körperlichen als auch bei seelischen Belastungen entlastend wirken. Auch bei chronischen Beschwerden kann die Methode eine hilfreiche Unterstützung sein.
Wer war Móshe Feldenkrais?
Dr. Móshe Feldenkrais (1904–1984) war Physiker, Ingenieur und Judoka. In jahrzehntelanger Forschungsarbeit auf den Gebieten der Natur- und Geisteswissenschaften sowie der Medizin entwickelte er die nach ihm benannte Methode. Ein wichtiger Hintergrund dabei war auch das Judo, das als „sanfter Weg“ verstanden wird und auf dem Prinzip beruht, mit minimalem Aufwand eine möglichst große Wirkung zu erreichen. Dieser Gedanke prägt auch die Feldenkrais-Methode.
"Mit dem Maß an Kraft, das benötigt wird – nicht mehr und nicht weniger." Móshe Feldenkrais
Feldenkrais ging davon aus, dass jeder Mensch lernfähig ist – unabhängig von Alter oder Gesundheitszustand. Grundlage seiner Arbeit war der sich bewegende Mensch. Die Methode knüpft auch an frühkindliche Bewegungsentwicklung an: über Wahrnehmung, Erforschen und Ausprobieren entstehen neue Möglichkeiten. So wird Bewegung nicht erzwungen, sondern entdeckt. Der Gedanke dahinter lässt sich einfach beschreiben: Man kann gegen die Wellen ankämpfen – oder sich von ihnen tragen lassen.